Sharing knowledge, being different and working as a team
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By Annette Hexelschneider in Rez. WM-Artikel Published: Saturday, 17 October 09 - 08:27 PM (GMT +01:00) Last Updated: Saturday, 17 October 09 - 08:36 PM (GMT +01:00) |
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Team-Arbeit und Vielfalt (diversity) waren und sind Konzepte, die entscheidend für den Firmenerfolg sein sollten. Doch nicht jede Zutat verbessert jedes Gericht.
Der hier besprochene Artikel beleuchtet Vielfalt von Team-Mitgliedern und deren Auswirkung auf soziale Identifikation, Zusammenarbeit und Wissenstransfer in Firmen-Teams. Vielfalt bedeutet für die im Artikel untersuchten Teams, Mitglieder aus verschiedenen Nationen, mit unterschiedlichen ethnischen und funktionalen Hintergründen und unterschiedlichen Bildungsständen zu haben, die in verschiedenen Niederlassungen arbeiten. Diese Teams haben zudem nur begrenzt die Möglichkeit zu direkter face-to-face Kommunikation.
In der heutigen Welt sind verteilte Teams Alltag in Firmen. Mit welchen integrierenden Maßnahmen kann der Herausforderung begegnet werden? Die Literaturanalyse im Artikel zeigt, dass soziale Identifikation mit dem Team die komplexe Beziehung zwischen Vielfalt und Wissensaustausch positiv beeinflussen kann. Gefühlte Sicherheit, wahrgenommener Support seitens der Firma, Gerechtigkeit, Vertrauen und Beachtung können positiv beeinflussen wie Menschen mit Wissen umgehen.
Es gibt „high-care environments“ mit Vertrauen und dem Ziel Kollegen zu helfen „to reach a - maximum leverage on others knowledge-“. Und es gibt „low-care environments“ in denen sich die MitarbeiterInnen eher nur um ihre eigene Produktivität kümmern und versuchen, ein Maximum an „Zurechtkommen“ zu erreichen, egal welche Probleme ihre KollegInnen haben.
Was macht Vielfalt im Team schwierig? Zum Beispiel die sehr verschiedene Art und Weise Unsicherheit zu vermeiden, die Bandbreite des Verhaltens zu Macht, die Bandbreite von Individualismus und Männlichkeit.
Eine große ideelle Entfernung zwischen Team-Mitgliedern bringt Verständnis-Probleme wegen des „lack of overlap in their cognitive frames“. Bei geringerer ideeller Entfernung wird es jedoch als weniger notwendig angesehen voneinander zu lernen.
Der vorliegende Artikel untersucht die Hypothesen aus der Literaturstudie in einer internationalen Firma mit Hauptsitz in den Niederlanden mittels eines Fragebogens. Gefragt wurde nach
• Wissensaustausch,
• sozialer Identifikation,
• Vielfalt von Expertise,
• Vielfalt der Werte
• und Zusammenarbeit.
Mit dem Ergebnis: “Knowledge sharing bears positive relations with interdependence and social identity, while value diversity correlates negatively with knowledge sharing and social identity. Between expertise diversity and knowledge sharing there is no relation.“
Soziale Identifikation mit dem Team zu stärken, kann den Wissensaustausch im Team verbessern. Vielfalt der Werte hat jedoch negative Effekte auf den Wissensaustausch. Wenn Teams gebildet werden, sollte der Werte-Vielfalt viel Aufmerksamkeit geschenkt werden und die Identifikation mit dem Team muss kontinuierlich gestärkt werden. Natürlich kostet das Zeit und Geld. Nicht geteiltes Wissen ist dagegen erst einmal kein offensichtlicher Kostenfaktor...
Vielfalt im Team bringt Vielfalt an Expertise für ein Projekt. Dieser scheinbar positive Effekt kann aber nur erzielt werden, wenn die o.g. Herausforderungen weder vergessen noch unterschätzt werden.
Post von Annette Hexelschneider (www.serve2know.com)
Titel: Sharing knowledge, being different and working as a team
Autor: Bastiaan Rosendahl
Journal: Knowledge Management Research & Practice
Year: 2009, 7, 4-14
Publisher: palgrave macmillian
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