Academic World: Lectures aus dem Hörsaal
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Wednesday, 11 March 09 - 04:59 PM (GMT +01:00) By Mark Buzinkay in Trends |
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Für alle, die schon immer wissen wollten, wie es in Yale, Standford oder im MIT im Leersaal zugeht (und sich nebenbei für den Content interessieren), ist diese Seite zu empfehlen: Academic World.

Unbedingt hineinschauen, es gibt für jeden etwas!
Alterantive Dienste: Video-Lectures
“Loser Generated Content”
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Friday, 21 March 08 - 05:48 PM (GMT +01:00) By Annette Hexelschneider in Trends |
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“... But Web 2.0 also embodies a set of unintended consequences, including the increased flow of personal information across networks, the diffusion of one’s identity across fractured spaces, the emergence of powerful tools for peer surveillance, the exploitation of free labor for commercial gain, and the fear of increased corporatization of online social and collaborative spaces and outputs.
...”
Die aktuelle Ausgabe des „First Monday“ wirft kritische Blicke auf kritische Entwicklungen. Unter anderem auf “Loser Generated Content: From Participation to Exploitation.” Damit ist nicht die gängige Pauschalisierung - Web 2.0-Inhalte sind ohnehin nur unnütze Texte - gemeint, sondern die „Ausbeutung immaterieller freier Arbeit“.
Das Niveau aller Artikel ist erfreulich hoch – geradezu philosophisch und auch wortstark („Faustian bargain“).
WM-Interessierte können die Texte als Spiegel auf WM 2.0 nutzen. Zum Beispiel den Beitrag: “Online Social Networking as Participatory Surveillance.”
Und für unverbesserliche Optimisten wie mich gibt es einen doppelten Lichtblick im Epilog der Ausgabe:
- a) Hoffnung („History, Hype, and Hope: An Afterward“)
- und b) liegt diese Hoffnung auf meinem Lieblingsthema, der Verschriftlichung von Wissen, „...we are witnessing the birth of a new “writeable generation, a generation of young people who think of media as something they read and something they write – often simultaneously.”
...”
First Monday, Volume 13, Number 3 - 3 March 2008
[Technorati Tags: First Monday]
„Das Internet als Entscheider-Medium: Information ist Chefsache“
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Thursday, 13 March 08 - 08:39 PM (GMT +01:00) By Annette Hexelschneider in Trends |
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Im Januar 2008 haben die Roland Berger Strategy Consultants eine Studie zum Thema „Das Internet als Entscheider-Medium: Information ist Chefsache“ veröffentlicht. Die Studie beantwortet die Fragen:
- Woher beziehen die Führungspositionen ihre Informationen?
- Welchen Wandel hat es in der Rangfolge der Medien gegeben?
- Warum bevorzugen immer mehr Manager die Online-Recherche?
Die Hauptaussage ist - das Internet ist ein Entscheidermedium geworden.
- „Internet use is much more frequent among CEOs and similar top executives than previously expected...
- Top managers are increasingly relying on their own web searches for key information...
- In their search for information, they use news portals, the websites of specialized information services, research institutes and even blogs. Apart from the Internet being mentioned often as an important medium, its role in the process of gathering information is also surprising. A majority of top managers use it as their main source of information. 69% of respondents indicated that they begin their research on the Internet.“
Als Wissensmanager wird man hellhörig, denn „They no longer need a mediator: Instead, they google what they need themselves.“
Torsten Oltmanns, Global Marketing Director bei Roland Berger und Autor der Studie, hat mir freundlicherweise meine Fragen dazu beantwortet.
Annette Hexelschneider: Der Ansatz der Studie war, festzustellen wie und in welchen Kanälen Kommunikationsangebote an Führungskräfte ihre Zielgruppen erreichen. Da Sie Führungskräfte aus größeren Unternehmen interviewt haben, drängen sich mir sofort Fragen auf: Was machen das interne Wissensmanagement bzw. interne Stabsabteilungen in diesen Firmen? Stellen sie keine Recherchen für ihre Entscheider zusammen? Oder sind solche Hintergrundinformationen für die Entscheider zu schlecht, als das diese sie verwerten können? Oder wollen die Entscheider nicht das man weiß, was sie recherchieren? Geben Ihre Analysen auch dazu eine Antwort?
Torsten Oltmanns: Entscheider sind abhängig von den Informationen anderer. Das gilt heute mehr denn je. Spitzenführungskräfte geben an, dass sie 80 Prozent ihrer Daten aus zweiter Hand erhalten, zum weit überwiegenden Teil von ihren eigenen Stäben und zum Beispiel aus dem Wissensmanagement ihrer Unternehmen. Die verbleibende Informations-Zeit verwenden die Chefs vor allem für zwei Arten von Recherchen: Sie versuchen sich einen Überblick über aktuelle Diskussionen zu verschaffen – ein CEO nannte dies einen "Kreuzcheck machen" – um die Fähigkeit nicht verlieren, die Rechercher-Ergebnisse ihrer Mitarbeiter einzuordnen und einzuschätzen. Und: Sie suchen nach neuen Trends und Themen jenseits ihres Verantwortungsbereichs, zum Beispiel im Feuilleton oder in ausgewählten Blogs.
Annette Hexelschneider: Was könnten Mitarbeiter für die Entscheidungsträger tun, um Informationsbedürfnisse zufrieden zu stellen?
Torsten Oltmanns: Die Qualität der Zuarbeit für die Entscheidungsträger hat deutlich zugenommen und keiner der Befragten hat diese Leistungen kritisiert. Die Chefs fürchten vielmehr, von den Infos der Profis abhängig zu werden. Das ist ja eher ein Kompliment für die Wissensmanager und die vielen Spezialisten, die Fakten sammeln und kommentieren und die Entscheider damit vorbereiten. Wenn es etwas zu verbessern gibt, dann wohl vor allem jenseits der Anforderungen, die sich aus den Märkten und der Wettbewerbssituation der jeweiligen Unternehmen ergeben. Gesellschaftliche Trends, neue Entwicklungen jenseits der eigenen Geschäftsfelder oder einfach nur Interessantes, wie der Raketenstart in Guayana oder die Opern-Inszenierung von Christoph Schlingensief in Bonn – das sind Themen, die die meisten Wissensmanager sich nicht für ihre Chefs aufzubereiten trauen. Aber, wie ein Befragter sage: "Was zu meiner Branche in der Zeitung steht, muss ich schon wissen, bevor es gedruckt ist, sonst habe ich etwas falsch gemacht". Das heißt im Umkehrschluss: Die wirklich neuen Dinge, über die man sich auch mit Kunden und Kollegen austauscht, liegen jenseits der aktuellen Pressespiegel.
Annette Hexelschneider: Sie sagen „We examined the set-up of Web 2.0 and also had a close look at how communication takes place on the Internet, and how web communities are created. Our findings allowed us to draw interesting conclusions on how to successfully communicate with the elite.“ Können Sie mir bitte eine dieser Web 2.0-Schlußfolgerungen als best practice zum Abschluss nennen?
Torsten Oltmanns: Entscheider bilden soziale Systeme, die sich durch gleiche Herausforderungen und gleiche Formen der Kommunikation auszeichnen. Im Grunde sind auch die Communities im Web solche Systeme, mit einem großen Unterschied: Deren Mitglieder schließen sich freiwillig zusammen. Deswegen haben wir uns angesehen, welche Mechanismen in diesen Communities gelten, damit sie dauerhaft funktionieren. Dies sind
Glaubwürdigkeit: Das Internet gibt keine Aufschlüsse über Personen und Identitäten, Authentizität herzustellen und die Glaubwürdigkeit aufrecht zu erhalten, sind zentrale Werte im Web.
Augenhöhe: Innerhalb der Communities gibt es keine Hiearchien, sondern einen offenen Austausch zwischen allen Mitgliedern
Autonomie: Die Communmity als solche ist autonom und wehrt sich gegen Beeinflussungen und zum Beispiel auch sehr stark gegen Werbung im klassischen Sinne
Hinzukomme zwei weitere Phänomene: Die Communities brauchen einen Host, einen Gastgeber, der den Austausch organisiert. Und für alle Communities gilt das Phänomen der "Increasing Returns" – wer einmal eine bestimmte Zahl von Teilnehmern hat, der wächst automatisch und erdrückt mögliche Wettbewerber.
All diese Regeln gelten mehr oder weniger ausgeprägt auch für die Kommunikation der Führungskräfte untereinander. Für Wissensmanager in Unternehmen aber auch für Medien oder andere, die auf diese Gruppe Einfluss nehmen wollen heißt das, auf Dauer müssen sie zu den Organisatoren des Austauschs werden. Es wird nicht reichen, Informationen zuzuliefern.
Annette Hexelschneider: Vielen Dank für Ihre Hinweise.
Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.
Die Studie bestellen können Sie hier.
[Technocrati Tags: Entscheider]
Blogs beurteilen mit dem Erwachsenen-Ich
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Thursday, 10 January 08 - 11:13 PM (GMT +01:00) By Annette Hexelschneider in Trends |
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Manchmal scheint es mir so, als ob man Reaktionen auf Blogs kategorisieren könnte in
- Kind-Ich, natürlich das freie Kind-Ich, belegt von Bloggern
- Erwachsenen-Ich, auch Blogger und interessierte Leser
- Eltern-Ich, einige Journalisten, die aus diversen Gründen gegen Blogs sind.
Sicherlich, es gibt Blogs die einem nicht weiterhelfen und nicht mal unterhaltsam sind. Aber warum gleich alle pauschal verdammen und nicht erst einmal mit dem Erwachsen-Ich sachlich anschauen?
Eine sehr gute Möglichkeit zur persönlichen Was-kann-ein-Blog-sein Betrachtung bieten die „2007 Search Engine Journal Search Blog Awards“: eine verblüffende Vielfalt von Blogs zum Thema Suche. Wie ein kleiner (!) Einblick in die Preis-Kategorien hier schon zeigt:
- Best SEO Blog
- Best Search Industry News Blog
- Best SEO Plugin for Wordpres
- Best Social Media Marketing or Optimization Blog
- Best Google Blog Not Owned by Google (or an employee of Google)
- Best Search Engine Community/Forum : The most vibrant, active and resourceful community this year.
Die nominierten Blogs sind interessant und zeigen welche nützlichen Informationen ein Blog hervorbringen kann. Außerdem sind sie auch eine gute Messlatte, wenn man selbst bloggt.
Die Sieger werden posting-weise enthüllt.
[Technocrati Tags: Search, Blog]
Studie zu 'Learning and development'
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Tuesday, 25 September 07 - 07:45 AM (GMT +01:00) By Mark Buzinkay in Trends |
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- the role of line managers in learning and development
- building a coaching capability
- integrating learning and development with wider organisational strategy
- use of competencies
- trends in workplace learning
- economic influences on learning and development
- training spend and budgets.
[Technorati Tags: Wissensmanagement - Lernen ]
"Mehr Bürgernähe in der Union"
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Wednesday, 19 September 07 - 09:09 PM (GMT +01:00) By Annette Hexelschneider in Trends |
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Der Ausschuss der Regionen der Europäischen Union hat sich Bürgernähe auf die Fahnen geschrieben. Und nutzt dazu auch YouTube.
Ob & wie das funktioniert, kann man an den Zugriffszahlen verfolgen.
Content is King
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Friday, 17 August 07 - 11:05 AM (GMT +01:00) By Annette Hexelschneider in Trends |
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Eine inzwischen „überdiskutierte“ Aussage. Aber eine hochaktuelle Aussage. Das zeigt die 4-Jahres-Anlayse des Internet Activity Index (IAI) der Online Publishers Association (OPA).
Internetnutzer verbringen heute nahezu die Hälfte ihrer Internet-Zeit mit dem Lesen von Inhalten. Gegenüber 2003 ist das eine Zunahme von 37%. Wenn ich mein Internet-Verhalten betrachte, so hole ich mir heute wesentlich mehr Informationen für das tägliche Leben aus dem Internet als noch vor vier Jahren.
Auch Web 2.0-Tools haben einen Anteil an dieser Veränderung:
- Eine Vielfalt an verfügbaren Tools ermöglicht es Inhalte einfach und schnell in’s Internet zu bringen.
- Suchmaschinen sind mit den neuen Web 2.0-Content-Tools mitgewachsen und erschließen schneller eine immer größere Menge an Inhalten.
- Effiziente Kommunikationstools verringern den nötigen Zeitaufwand für Kommunikation.
Diese Veränderung des persönlichen Nutzerverhaltens ist eine Chnace für Wissensmanagement 2.0
ePortfolios in der Bildung
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Saturday, 11 August 07 - 11:27 AM (GMT +01:00) By Mark Buzinkay in Trends |
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ePortfolios sind mittlerweile keine unbekannte Größe mehr - und immer mehr Standard in der Bildung, Forschung und Berufswelt. Was ePortfolios sind, das habe ich in einem längeren Beitrag auf dem MBI-Blog dargestellt. Und dazu auch zwei Tools 'angehängt':

[Technorati Tags: Wissensmanagement - ePortfolio ]
Internal Wikis Go Mainstream by 2010
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Monday, 18 June 07 - 07:00 PM (GMT +01:00) By Regina Schlager in Trends |
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Ross Mayfield weist auf Forschungsergebnisse von Ferris Research hin, die unter dem Titel Internal Wikis Go Mainstream by 2010 prognostizieren, dass Unternehmenswikis bis 2010 zum Mainstream gehören werden:
"These 'wikipedias-inside' will be used throughout the organization to document internal language, like commonly used code words or acronyms. They will also be used by smaller teams, such as:
- HR or finance, documenting corporate policies/procedures
- Sales and marketing, tracking competitive intelligence, market research, RFI/RFP responses, or information about key partners/suppliers/vendors
- Support staff accessing a knowledge base to diagnose and solve customer problems"
Link: Ross Mayfields's Weblog
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